Richtiges Atmen beim Eisbaden: Tipps zur Atemkontrolle für maximale Kälteakzeptanz

Richtiges Atmen beim Eisbaden: Tipps zur Atemkontrolle für maximale Kälteakzeptanz

Jan 01, 2026


Eisbaden ist nicht nur eine mutige Herausforderung, sondern auch eine hervorragende Möglichkeit, Körper und Geist zu stärken.

In meinem Video "Cooler Start ins Jahr 2026!" habe ich euch den Ablauf meiner Herangehensweise und Erfahrungen geteilt.

Ein zentraler Aspekt, den ich dabei betont habe, ist die Bedeutung der mentalen Vorbereitung und der richtigen Atemtechnik. In diesem Blogpost möchte ich dir Tipps zur Atemkontrolle beim Eisbaden geben und erklären, wie du deine Kälteakzeptanz maximieren kannst.


Die Wissenschaft hinter der Atmung und Kälte


Bevor wir zu den praktischen Tipps kommen, ist es wichtig zu verstehen, warum Atmung so entscheidend ist. Wenn du in kaltes Wasser eintauchst, reagiert dein Körper mit einem Schock: Die Herzfrequenz steigt, der Blutdruck kann steigen und die Atmung wird oft schnell und flach. Dies sind natürliche Reaktionen auf die Kälte. Durch bewusstes Atmen kannst du jedoch die Kontrolle zurückgewinnen, deinen Körper entspannen und die Kälte besser akzeptieren.


Vorbereitung auf das Eisbaden


1. Mentale Vorbereitung

Wie im Video angesprochen, beginne mit einer kurzen mentalen Vorbereitung. Bevor du ins Eisfass gehst, nimm dir einen Moment Zeit, schließe die Augen und atme langsam und tief durch. Visualisiere wie du ruhig und entspannt in das Eisbad eintauchst und dort verweilst. Es gibt kein "Ich versuche" - Gehe mit der Einstellung ran: "Ich gehe ruhig und entspannt für x Minuten in das Eisbad". Dies bereitet deinen Geist auf die Herausforderung vor und lässt keine Zweifel aufkommen.


2. Atemübung

Vor dem Eintauchen ist es hilfreich, deine Atemtechnik zu aktivieren. Führe eine langsame Bauchatmung durch:

  • Setz dich aufrecht hin oder stehe mit leicht gebeugten Knien.
  • Atme tief durch die Nase ein und fülle deinen Bauch mit Luft – zähle bis vier.
  • Halte den Atem für einen Moment an – zähle bis zwei.
  • Atme langsam durch die Nase aus – zähle bis sechs oder acht.

Wiederhole diese Übung drei- bis fünfmal, um deinen Körper zu beruhigen und deine Herzfrequenz zu stabilisieren.


Der Einstieg ins Eisbad

3. Langsame Annäherung

Wenn du bereit bist, ins Eiswasser zu gehen, nimm es entspannt und ohne Hast in Angriff. Gehe langsam ins Wasser und konzentriere dich weiterhin auf deine Atmung. Die Kälte kann überwältigend sein, aber eine ruhige Atmung hilft dir dabei, den Schock besser zu bewältigen.


4. Atmung während des Eintauchens

Sobald du im Wasser bist – wie im Video gezeigt, bis zum Hals – konzentriere dich auf das langsame Ein- und Ausatmen:

  • Atme tief ein: Spüre, wie sich dein Bauch & Brustkorb weitet.
  • Atme kontrolliert aus: Lass die Luft gleichmäßig ausströmen und lenke deine Gedanken auf den Atemfluss.

Es ist ganz normal, wenn dein Körper anfängt zu zittern oder deine Muskeln sich anspannen. Bleibe jedoch ruhig; deine Atmung wird dir helfen, diese Reaktionen zu reduzieren. Mit etwas Übung wird das Zittern nachlassen, da dein Körper lernt, besser mit der Kälte umzugehen.


Während des Aufenthalts im Eiswasser

5. Atemkontrolle und Achtsamkeit

Nachdem du einige Minuten im Wasser bist – wie ich in meinem Video sage, bleibe 2 bis 4 Minuten drin – achte darauf, dass du weiterhin bewusst atmest. Hier sind einige zusätzliche Tipps:

  • Spüre die Kälte: Konzentriere dich darauf, wie das kalte Wasser auf deiner Haut liegt.
  • Spüre die Wärme: Nimm wahr, wie dein Körper Wärme produziert, um dich von innen heraus warm zu halten.
  • Fühle deine Hände und Füße: Nimm bewusst wahr, wie sich die Kälte anfühlt und kontrolliere dein Nervensystem über deine Atmung.
  • Nutze Affirmationen: Wiederhole positive Affirmationen während des Aufenthalts im Wasser: „Ich bin stark“ oder „Ich kontrolliere meinen Körper“.


Nach dem Eisbaden

6. Nachbereitung der Atmung

Wenn du aus dem Wasser kommst, fühle die frische Energie in deinem Körper! Setze deine Atemübung fort:

  • Atme tief & kontrolliert durch die Nase ein und durch den Mund aus, um deinem Körper beim Entspannen zu helfen.
  • Schüttel dich sanft aus oder mache einige Kniebeugen, während du weiterhin ruhig atmest.


Mein Fazit

Eisbaden kann eine transformative Erfahrung sein – sowohl körperlich als auch geistig. Die richtige Atemtechnik ist entscheidend dafür, wie gut du die Kälte akzeptierst und meisterst. Durch mentale Vorbereitung und gezielte Atemübungen kannst du deine Kälteakzeptanz maximieren und die Vorteile des Eisbades voll ausschöpfen.


Wenn du es noch nicht ausprobiert hast, lade ich dich ein: Wage den Schritt ins kalte Wasser! Ich kann es nur empfehlen!


Wenn du mehr über traditionelle Atemtechniken lernen möchtest, kannst du hier einen kostenlosen Kennenlern-Termin mit Frank vereinbaren.


Happy New Year!
Frank